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die Revolution für das E-Learning in Europa

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Der Kunde

Vor drei Jahren startete Google das Projekt Computer Science First (CS First), das für Schüler im Alter von 9-14 Jahren eine Revolution im Bereich E-Learning bedeuten sollte. CS First ist ein Programm, mit dem Schüler über drei Foren kostenfreien Zugang zu Bildungsangeboten im Bereich Computerwissenschaften erhalten: AGs außerhalb der Schulzeit, AGs in der Schulzeit und Sommerprogramme. Die AGs werden von Lehrern oder von freiwilligen Helfern geleitet, manchmal auch von beiden gemeinsam. Das ursprüngliche Ziel von Google bestand darin, 15.000 Kinder zu erreichen – mittlerweile zählt das Programm 300.600 Schüler, 10.322 AGs und 8.350 freiwillige Helfer in den gesamten USA. Warum Computerwissenschaften? Wer lernt, einen Computer nach seinen Bedürfnissen zu programmieren, entwickelt die Fähigkeit, Herausforderungen zu meistern – was der Kern jeder Geschäftstätigkeit ist. Da ein Großteil der Arbeitsabläufe in den Unternehmen technologiebasiert ist, gehört diese Fähigkeit heute zu den wertvollsten Kompetenzen und gibt den Schülern die Chance, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.

Die Herausforderung

Aufgrund des großen Erfolgs des Programms in den USA beschloss Google, das Projekt in seiner nächsten Wachstumsphase auf Europa auszudehnen. Dabei wollte Google jedoch vermeiden, dass der individuelle Charakter des Kurses und die Markensprache des Unternehmens bei der Übersetzung verloren gehen. Zielsprachen für den Europa-Start waren Italienisch, Französisch und Deutsch, wobei mit jeder Sprache die Notwendigkeit verbunden war, die jeweilige Kultur zu verstehen und den Inhalt so anzupassen, dass nicht nur das Notwendige gesagt wurde, sondern sich die neuen Zielgruppen auch angesprochen fühlen. Dies bedeutete, dass eine einheitliche Markenpräsentation, das Maß an Interaktivität und kulturelle Nuancen sorgfältig abgewogen werden mussten.

Die maßgeschneiderte Lösung

Aufgrund des großen Erfolgs des Programms in den USA beschloss Google, das Projekt in seiner nächsten Wachstumsphase auf Europa auszudehnen.

Der erste Schritt für translate plus war die Lokalisierung der Inhalte der Lehrvideos, wobei die Konzepte an den jeweiligen Zielmarkt angepasst wurden. Statt einer Übersetzung war hier eine Kreativübersetzung gefragt – die Botschaft musste in den gewünschten Sprachen übermittelt, die Wirkung der Ausgangssprache aber erhalten bleiben. Hierzu setzten wir muttersprachliche Linguisten ein, die sich in der Zielkultur und dem Themengebiet auskennen. Für das Voice-over haben wir motivierte, junge und ausdrucksstarke Sprecher ausgewählt, die die Lehrinhalte der Marke in allen Zielsprachen klar und prägnant vermittelten.

Google hatte außerdem den Wunsch die echten Schauspieler in den Lehrvideos durch animierte Figuren zu ersetzen, um die Interaktivität des Programms und Vermittlung der Informationen zu verbessern. translate plus stellte hierfür einige Entwürfe zusammen, und nach Rücksprache mit Google entschieden wir uns gemeinsam für die Nutzung der anpassbaren und universellen Figuren von Google Android. Beim Design von Kleidung, Frisuren und Hintergrundszenen für die Android-Figuren wurden kulturelle und soziale Faktoren berücksichtigt, damit sich die Nutzer mit den Animationen identifizieren können. Dank dieser Lösung muss Google nicht immer neue Schauspieler engagieren, um sich auf neue Nutzer in aller Welt einstellen zu können – das spart dem Unternehmen Zeit und Geld. Obwohl die Figuren individuell anpassbar sind, bleibt die Android-„Figurenvorlage“ im Wesentlichen unverändert, was die Wiedererkennbarkeit des E-Learning-Programms über Ländergrenzen hinweg erleichtert.

Um die Androiden in den individualisierten Hintergrundszenen zu platzieren, setzten wir Programme wie Adobe Character Animator und Adobe After Effects ein.

Synchronisierung war bei diesem Projekt ebenfalls ein wichtiges Thema. Deshalb achteten wir bei der Einbettung der neuen Voice-over-Audiospuren in die Videos darauf, dass die Bewegungen der Androiden auf dem Bildschirm natürlich wirken und gut zur Sprachaufzeichnung passen.

Durch den Einsatz von Bildschirm-Aufnahmesoftware wie ScreenFlow und Final Cut Pro konnten wir die Videos sowohl in der Zielsprache reproduzieren als auch die Bildschirmtexte (OST – On-Screen-Text) lokalisieren. Da wir erkannten, dass die Zeichenzahl des OST durch die Übersetzung häufig stieg, setzten wir satztechnische Mittel ein, damit der gesamte übersetzte Text auf den Bildschirm passt, aber trotzdem visuell ansprechend bleibt.

translate plus konnte Terminologie aus der Software extrahieren, die Google in den Tutorials verwendet, und sie in unsere Übersetzungstools integrieren, was sehr viel Zeit sparte.

Um zu 100 % korrekte Übersetzungen zu gewährleisten, wurden laufend QS-Kontrollen durchgeführt. translate plus legte speziell für Google eine Terminologiedatenbank – ein elektronisches Glossar – an, die eine systematische Verwaltung freigegebener Termini in der Ausgangssprache und den Zielsprachen ermöglicht. CAT-Tools waren für dieses Projekt ebenfalls entscheidend. Dabei wird der übersetzte Inhalt in einer Datenbank gespeichert, einem als Translation Memory (TM) bezeichneten Übersetzungsspeicher. Damit können zentrale Begriffe für beliebige andere Texte oder auch innerhalb desselben Textes wiederverwendet werden. Besonders hilfreich war das, um die Kursbegleitmaterialien von Google, zum Beispiel Übungsblätter, Broschüren, Aufkleber und Flyer, an die Zielsprachen anzupassen. Dies sparte viel Zeit und Mühe und trug dazu bei, eine schlüssige Übersetzung von einheitlich hoher Qualität zu erstellen.

Bei der weiteren weltumspannenden Einführung von CS First besteht unser Ziel für dieses Projekt darin, die Markenbotschaft, Materialien und Inhalte von Google stets einheitlich zu präsentieren. Das ermöglicht es uns, gemeinsam mit Google, die gewünschte Reaktion bei der Zielgruppe zu erzeugen.

Die Vorteile

Da derselbe Anbieter für alle Projektstufen eingesetzt wurde, konnten Zeit und Geld durch Integration gespart werden

Die Animation stärkt die Verankerung und die Attraktivität des Projekts und ist sehr nutzerfreundlich.

Durch unser Know-how und die Kenntnis der Zielländer konnten wir überzeugende, hochwertige Multimedia-Inhalte produzieren.

Dank der universellen Google Android-Figuren lässt sich CS First leicht an die globalen Märkte anpassen, und die einheitliche Markenpräsentation wird gestärkt.

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